1. Auflage, 126 Seiten, 75 farbige Tabellen und Grafiken, erschienen 11/2007
Anders als bei anderen Warengruppen in der Möbelbranche dominieren bei Wohnraummöbeln eindeutig die Vertriebswege Möbelfachhandel und Möbelfachmärkte die Absatzsituation mit einem Umsatzanteil von beinahe 87%. Alle anderen Vertriebswege sind weniger bedeutend.
Bei der Prognose des Handels für das Jahr 2008 werden dem Möbelfachhandel von 52% der Händler im Bereich Wohnraummöbel deutlich bessere Aussichten zugeschrieben. Nur 15% sehen die Aussichten zukünftig als schlechter an. Im Mitnahmemöbelhandel sehen die Händler die Situation etwas anders. 44% der Händler glauben an eine nur gleich bleibende Entwicklung. Eine ähnliche Einschätzung geben die Händler für die Möbeldiscountmärkte und Möbel-SB-Märkte ab.
Beim Kauf von Wohnraummöbel zählt laut Aussage des Handels vor allem der Preis. Dies bestätigen fast 78% der Befragten.Trotzdem hat der Handel erkannt, dass für den Käufer auch die Formgebung / Design (75%), die Verarbeitungsqualität (75%) und die Beratung des Verkäufers (74%) ein wichtiges Kriterium beim Kauf von Wohnraummöbeln darstellen. Der Kauf eines Markenproduktes wird nur von 40% der befragten Händler als kaufentscheidendes Kriterium genannt.
Wenn wir den Markt für Wohnraummöbel aus der Sicht des Insiders betrachten, sehen wir für die nächsten Jahre folgende Marktentwicklungen voraus: