Küchenmöbel Trends 2007 / 2008

1. Auflage, 132 Seiten, 84 farbige Tabellen und Grafiken, erschienen 10/2007

Der Verkauf von Küchenmöbeln findet in einem grundsätzlich positiven wirtschaftlichen Umfeld statt. So prognostiziert die GFK in ihrem Konsumklima-Index nach 7,3 Punkten im Juni für den August einen Wert von 8,7 Punkten. Die aktuellen Zahlen zum Einzelhandelsumsatz sprechen jedoch eindeutig eine andere Sprache. Der Einzelhandel hat trotz positiver Rahmenbedingungen weiterhin Schwierigkeiten, was generell auch für den Küchenhandel gilt.

Die Schwäche des Inlandsmarktes für Küchenmöbel geht vorwiegend auf die Produktionseinbrüche in den letzten Jahren in Deutschland zurück. Seit 2004 ist eine leichte Tendenzwende feststellbar, das Produktionsvolumen ist um insgesamt 4,8% angestiegen. Getragen wurde der Anstieg jedoch ausschließlich von der sehr positiven Exportentwicklung. Die nächsten Jahre sind schon mit etwas größerer Zuversicht zu bewerten.

Die Ursachen für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Zuerst führen konjunkturelle Einbrüche zu einem vorsichtigeren Ausgabeverhalten der Endverbraucher. Davon sind insbesondere die mittleren Preislagen betroffen. Die fehlende Attraktivität vieler Verkaufsstellen motiviert den Endverbraucher nicht zum Kauf einer neuen Küche sondern bewirkt das Gegenteil.

Die Kommunikation des Handels lässt zudem jegliche Begehrlichkeit vermissen. Trotz weiterhin zunehmender Anbieterzahl werden nicht alle Verbraucherwünsche getroffen. Das liegt an dem überproportionalen Angebot von Standardlösungen und dem zu geringen Angebot an Individuallösungen.

So nutzen Händler und Hersteller ihre Chancen im Küchenmöbelmarkt nicht genug. Hier setzt die Studie Küchenmöbel aus der Reihe „Möbelmarkt aktuell“ an. Sie gibt wichtige Informationen für die positive Marktbearbeitung.